Escrima - Verteidigung mit und gegen Waffen
Escrima, was soviel bedeutet wie "kleines Gefecht" oder "Scharmützel" stammt von Philippinen und ist eine äußerst wirksame Kunst im Umgang mit Waffen und gegen Angriffe, die mit Waffengewalt ausgeführt werden. Waffenlose Handtechniken werden in dieser Kunst nur als sekundär angesehen. Nur wer im Umgang mit Waffen geschult ist, hat eine realistische Chance, sich gegen einen bewaffneten Angriff erfolgreich zu verteidigen, wobei das Wort erfolgreich mit "lebend zu überstehen" gleichzusetzen ist. Denn Verletzungen sollte man von vornherein mit einkalkulieren. Die Chancen, einen bewaffneten Angriff schadlos zu überstehen liegen bei einem Ungeübten bei ca. 0 - 5%. Selbst ein Meister dieser Zunft, kann es lediglich bis max. auf 10% bringen. Hier wird sehr schnell deutlich, wie gefährlich ein Angriff ist, der mit einer (scharfen) Waffe ausgeführt wird.
Escrima ist pragmatisch und praktisch - es ist für jung und alt geeignet. Die Ausbilder in der OFES sorgen für verletzungsfreien Unterricht, ohne asiatische Geheimniskrämerei und in freundlicher Atmosphäre: Escrima-Training gewaltarm für Selbstbehauptung, Training des Gehirns für verbesserte Koordinations- und Lernfähigkeit, verbessertes Gleichgewicht und verbesserte Reflexe. Wir verwechseln Effizienz im Training nicht mit unnötiger Härte und zwanghaft schweißtreibender Arbeit gerade, weil wir rein kampforientiert üben.
Wir befürworten eine offensive Vorwärtsverteidigung und sind überzeugt, dass passive Abwehrhandlungen in der Realität zum Scheitern verurteilt sind. Eine echte Auseinandersetzung ist nun mal leider kein Partnertanz. Da gerade die unbekannten Faktoren einer Konfrontation zu Stress und lähmenden Ängsten führen, arbeiten wir mit einem speziellen Stress- und Situations-Kontroll-Training. Es handelt sich hierbei um gezielte, gut dosierte Rollensparringsübungen, die ohne unnötiges Verletzungsrisiko schnell zu einer Gewöhnung an die in der Praxis üblichen Szenarien führen.
